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Einstieg in das AlterG Antigravitationslaufband, Physiotherapie Matthias Kranz in Minden

ALTERG ANTIGRAVITATIONSLAUFBAND IN MINDEN

Nach einer Operation am Knie, am Sprunggelenk oder an der Hüfte hört bei den meisten Menschen die Bewegung erst einmal auf. Das Bein darf nicht voll belastet werden, also passiert wochenlang fast nichts.

Genau das ist das Problem. Denn der wichtigste Faktor nach einer Verletzung ist nicht die Schonung, sondern der schnellste Weg zurück in die Bewegung, solange sie schmerzfrei bleibt. Dafür haben wir in Minden das AlterG.

Was das Gerät macht

Das AlterG ist ein Laufband, das Sie in einer Luftdruckkammer trägt. Das Körpergewicht lässt sich auf bis zu 20 Prozent reduzieren, Sie laufen also mit bis zu 80 Prozent Entlastung. Die Einstellung erfolgt in feinen Schritten und lässt sich Woche für Woche anpassen.

Der entscheidende Punkt dabei: Sie laufen. Es ist keine Ersatzübung, die ein bisschen aussieht wie Laufen. Der Bewegungsablauf bleibt erhalten, das Timing bleibt erhalten, die Muskulatur arbeitet in ihrem gewohnten Muster. Nur die Last ist eine andere.

Warum das so wichtig ist

Zu dem Prinzip dahinter ist die Studienlage eindeutig: Wer nach einer Verletzung so früh wie möglich wieder in schmerzfreie Bewegung kommt, ist besser dran als wer wartet.

Das gilt für den ganzen Körper, nicht nur für das verletzte Gelenk. Wer nach einer Knie-Operation sechs Wochen stillsteht, verliert nicht nur am Knie. Deshalb ist es sinnvoll, in dieser Phase weiterzumachen, wo es geht, etwa mit Krafttraining für den Oberkörper und eben mit Laufen unter reduzierter Last.

Die Bedingung ist immer dieselbe: schmerzfrei. Nicht „geht schon", sondern schmerzfrei. Wo diese Grenze verläuft, finden wir gemeinsam heraus, und das AlterG macht sie einstellbar.

Wofür wir es einsetzen

Nach Operationen an Knie, Sprunggelenk und Hüfte, solange das Bein noch nicht voll belastet werden darf. Bei Belastungsbeschwerden im Laufsport, wenn volles Körpergewicht die Beschwerden auslöst. Im Aufbau nach Kreuzbandverletzungen als Brücke zwischen Gehen und Laufen. Und bei Menschen, für die volles Körpergewicht dauerhaft ein Thema ist.

Ob das Gerät im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet der Befund. Wir setzen es nicht ein, weil wir es haben, sondern wenn es zur Ursache passt. Wer mit dem Wunsch nach einer bestimmten Anwendung kommt, bekommt zuerst eine Untersuchung.

Wie der erste Termin abläuft

Jeder neue Patient beginnt mit einem kostenfreien Erstgespräch von 45 Minuten. Sie schildern, was passiert ist, wir untersuchen körperlich und geben eine erste Einschätzung. Danach besprechen wir gemeinsam, was sinnvoll ist und was es kostet. Wer danach nicht weitermachen möchte, geht ohne Rechnung nach Hause.

Häufige Fragen

Ab wann nach einer Operation kann ich auf das AlterG?

Das hängt von der ärztlichen Freigabe und vom Befund ab. Sobald Teilbelastung erlaubt ist, lässt sich das Gerät meist einsetzen, oft deutlich früher als erwartet.

Wie fühlt sich das an?

In den ersten Minuten ungewohnt, danach erstaunlich normal. Die meisten beschreiben es als Laufen auf dem Mond.

Ersetzt das AlterG die Therapie?

Nein. Es ist ein Werkzeug innerhalb der Behandlung, kein Programm für sich. Ohne Befund und ohne Arbeit an der Ursache bringt es wenig.

Kann ich das AlterG auch ohne Verletzung nutzen?

Ja, zum Beispiel im Lauftraining, wenn die Belastung dosiert werden soll. Auch das besprechen wir im Erstgespräch.

Brauche ich ein Rezept?

Nein. Als sektorale Heilpraktikerpraxis dürfen wir ohne ärztliche Verordnung behandeln.

Wo finde ich Sie?

Kutenhauser Straße 155a und Stiftsallee 29, beide in 32425 Minden.

Alle Aussagen sind Einschätzungen aus unserem Praxisalltag und ersetzen keine individuelle Untersuchung. Jeder Mensch und jede Verletzung ist unterschiedlich.

Einstellung der Entlastung am AlterG Laufband, Physiotherapie Matthias Kranz in Minden
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